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DSGVO ist eine Architekturentscheidung am Anfang, kein Häkchen am Ende

Was wird wo verarbeitet, wer darf es sehen, wann wird es gelöscht. Diese drei Fragen lassen sich nicht nachträglich einbauen; sie prägen Datenmodell, Hosting-Wahl und Zugriffsdesign von Beginn an.

Der Verarbeitungsort ist ein Einkaufskriterium

Deutsche Unternehmenskunden fragen vor der Unterschrift, und die akzeptierte Antwort lautet nicht in der Cloud. Erwartet wird der Nachweis, welcher Dienst in welcher Region läuft. In der Architektur, die wir bauen, erfolgt die Verarbeitung in der Region Frankfurt, das Hosting bleibt in der EU. Deutlich gesagt: einige genutzte Anbieter sind US-Unternehmen, auch wenn die Region europäisch ist. Wir behaupten daher nicht, ohne US-Dienste zu arbeiten.

Übermittlungen außerhalb der EU verändern den Aufbau

Müssen Daten die EU verlassen, braucht das auf der Vertragsseite eine eigene Grundlage, und die unterscheidet sich je nach Land. Die Folge auf unserer Seite: welche Daten welche Grenze überschreiten, muss von Anfang an sichtbar sein, und wo möglich sollte der Aufbau die Übermittlung ganz vermeiden. Welche Grundlage zu Ihrem Fall passt, ist eine Rechtsfrage und geht an Partneranwaltskanzleien.

Zugriffsdesign ist der billigste Schutz

Die meisten Datenabflüsse entstehen nicht durch exotische Angriffe, sondern durch Setups, in denen alle alles sehen. Deny-by-default-Rechte, rollenbasierter Zugriff und Einschränkungen auf Zeilenebene sind später teuer und von Anfang an günstig. Die Datenbank hinter dieser Website gewährt Browser-Rollen überhaupt nichts; dieselbe Regel gilt in Kundenprojekten.

Haben Sie Antworten auf die vier Fragen des Einkaufs

  • Welche personenbezogenen Daten werden in welchem Dienst und welcher Region verarbeitet
  • Wer darf welche Daten sehen, und wie ist das eingeschränkt
  • Wo werden Daten bei einem Löschverlangen tatsächlich entfernt
  • Werden Mess- und Marketingeinwilligungen getrennt verwaltet
Ist diese Seite Rechtsberatung?

Nein. Beschrieben werden die softwareseitigen Folgen des allgemeinen Rahmens. Welche Grundlage zu Ihrem Fall passt, welche Verträge nötig sind und welche Meldungen greifen, sind Rechtsfragen und gehen an Partneranwaltskanzleien. OzyCore erbringt keine Rechtsberatung.

Können wir alle Daten in der EU halten?

Meist ja, und das ist in der Regel die einfachste Antwort. Schwierig wird es, weil manche Drittanbieter Daten in ihre eigene Region verschieben; deshalb prüfen wir beim Aufbau der Architektur auch die Werkzeugliste. Hat ein Werkzeug keine EU-Region, wird es entweder ersetzt oder erhält diese Daten gar nicht.

Sehen wir uns Ihre Datenarchitektur an

Beschreiben Sie, welche Werkzeuge Sie nutzen und wohin die Daten gehen. Ein erster Durchgang bringt meist mehrere konkrete Korrekturen.