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Mobile & iOS

Apps, die auch ohne Netz weiterarbeiten

Außendienst, Service und Fahrer verlieren die Verbindung: im Keller, in der Tiefgarage, auf dem Land. Eine App, die das nicht einplant, fällt genau dann aus, wenn sie gebraucht wird.

Wir entwickeln native iOS-Apps, Cross-Platform-Apps und installierbare Web-Anwendungen und binden sie an ERP, Auftragssystem oder eigenes Backend an. Welcher Weg der günstigere ist, entscheidet der Bedarf, nicht der Trend.

Drei Entscheidungen vor der ersten Zeile Code

Was mobile Projekte wirklich teuer macht

Die Kosten entstehen nicht beim Bauen, sondern bei drei Entscheidungen, die am Anfang beiläufig getroffen und später dauerhaft bezahlt werden.

Offline ist kein Cache

Offline-first ist eine Architekturentscheidung, kein nachträglicher Zwischenspeicher. Das schwierige Problem ist nicht das Speichern, sondern der Abgleich: Wer gewinnt, wenn zwei Geräte denselben Auftrag offline geändert haben?

Zwei Codebasen sind der Kostentreiber

Der teuerste Posten ist selten der Bau, sondern zwei getrennte Codebasen dauerhaft zu pflegen. Ob sich das rechnet, hängt an Kamera, Sensorik, Hintergrundprozessen und Offline-Anspruch.

Der App Store ist selten das Ziel

Viele Unternehmen brauchen keinen Store-Eintrag, sondern einen mobilen Prozess. Eine installierbare Web-App erfüllt das oft schneller und ohne Review-Zyklen.

Was wir mobil bauen

Vier Arbeitsbereiche, die sich in echten Projekten als die tragenden herausgestellt haben.

Offline-fähige Außendienst- und Service-Apps

Auftragsdaten, Fotos, Unterschriften und Statusmeldungen funktionieren ohne Verbindung und gleichen sich ab, sobald wieder Netz da ist.

  • Konfliktregeln statt stiller Überschreibung
  • Warteschlange für Uploads, Fotos und Belege
  • Sichtbarer Sync-Status statt stummer Fehlschläge

Native iOS-Apps mit Swift und SwiftUI

Wenn Kamera, Sensorik, Hintergrundverarbeitung oder tiefe Systemintegration zählen, ist nativ die ehrlichere Antwort.

  • SwiftUI-Oberflächen und Systemintegration
  • StoreKit für Käufe und Abonnements
  • Einreichung im App Store inklusive Review-Runden

Cross-Platform und installierbare Web-Apps

React Native oder eine installierbare Web-App, wenn beide Plattformen dieselbe Fachlichkeit brauchen und zwei Codebasen sich nicht rechnen.

  • Eine Codebasis für iOS und Android
  • Push-Benachrichtigungen und Deep Links
  • Ohne Store installierbar, wenn kein Store nötig ist

Anbindung an Backend, ERP und Bezahlung

Eine mobile App steht selten allein. Sie hängt an Warenwirtschaft, Auftragssystem, Karten und Zahlungen.

  • Schnittstellen zu ERP- und Auftragssystemen
  • Karten, Adressen und Tourenplanung
  • Zahlungen über Stripe, wenn der Prozess es braucht

Wie ein mobiles Projekt abläuft

Vier Schritte, in denen die Plattformentscheidung nicht am Anfang steht, sondern nach der ersten Frage.

  1. 01

    Prozess vor Plattform

    Zuerst klären wir, was mobil wirklich passieren muss und wo die Verbindung ausfällt. Erst danach ist die Plattformfrage überhaupt beantwortbar.

  2. 02

    Entscheidung dokumentieren

    Nativ, cross-platform oder Web wird begründet festgehalten, inklusive der Folgekosten. So bleibt die Entscheidung später überprüfbar.

  3. 03

    Bauen und im Feld testen

    Getestet wird auf echten Geräten und mit echtem Verbindungsabbruch, nicht nur im Simulator mit stabilem WLAN.

  4. 04

    Betrieb und Pflege

    Betriebssystem-Updates, Review-Zyklen und Fehlerbilder aus dem Feld gehören zum Produkt, nicht zur Nachsorge.

Belegte Arbeit

Fünf Produkte in unserem Portfolio haben einen Mobile-Anteil

Nativ, cross-platform oder beides. Die Angaben unten beschreiben veröffentlichte Funktionen, keine Roadmap.

SimuLook

Native iOS- und macOS-App mit SwiftUI, Swift, StoreKit und Kamera-Integration. Im App Store veröffentlicht.

Vardio

React Native für iOS zusammen mit einer Next.js-Web-Anwendung, Firebase und Push-Benachrichtigungen.

LuniOps

Web und natives iOS in einem Produkt: Node.js, PostgreSQL, Swift, Apple Maps und Stripe.

OzyCore Gastro

iOS mit Swift und Android mit Kotlin, dazu SUNMI-Kassenhardware und Stripe Connect.

Wann das passt und wann nicht

Ein mobiles Projekt lohnt sich nicht immer. Diese Gegenüberstellung spart beiden Seiten ein Gespräch.

Gute Ausgangslage

  • Ihre Teams arbeiten dort, wo die Verbindung unzuverlässig ist
  • Ein bestehender Prozess soll mobil werden, nicht neu erfunden
  • Die App muss an ERP, Auftragssystem oder Warenwirtschaft angebunden werden
  • Sie wollen vor dem Bau wissen, ob nativ überhaupt nötig ist

Eher nicht passend

  • Gesucht ist eine fertige Standard-App von der Stange
  • Das Ziel ist ein App-Store-Eintrag ohne dahinterliegenden Prozess
  • Der Prozess ist noch nicht entschieden und soll in der App entstehen
  • Nach dem Launch ist niemand für die App zuständig

Häufige Fragen zu mobilen Apps

Was kostet es, eine mobile App entwickeln zu lassen?

Eine Pauschale wäre unseriös, weil dieselbe Bildschirmzahl je nach Anforderung sehr unterschiedlich viel Arbeit bedeutet. Die Kostentreiber sind der Offline-Anspruch, die Anzahl der Plattformen, die Integrationen und der laufende Store-Betrieb. Wir schneiden lieber einen kleinen ersten Umfang, der eine echte Frage beantwortet, statt eine Zahl zu nennen, die später nicht hält.

Native App, React Native oder installierbare Web-App?

Vier Fragen entscheiden das: Brauchen Sie Kamera, Sensorik oder Hintergrundverarbeitung? Muss die App ohne Netz arbeiten? Ist ein Store-Eintrag fachlich nötig oder nur gewünscht? Und gibt es jemanden, der zwei Codebasen dauerhaft pflegt? Erst danach ist die Antwort eine Entscheidung statt eines Geschmacks.

Was heißt offline-fähig konkret?

Dass Aufträge, Fotos, Unterschriften und Statusänderungen ohne Verbindung erfasst werden und sich später abgleichen, ohne Daten still zu überschreiben. Der Nutzer sieht, was noch nicht übertragen wurde. Der schwierige Teil ist nicht der lokale Speicher, sondern die Regel, wer bei einem Konflikt gewinnt.

Übernehmen Sie auch die Einreichung im App Store?

Ja, inklusive der Review-Runden und der üblichen Rückfragen zu Berechtigungen, Datenschutzangaben und Testzugängen. Ein Store-Review kann eine Version zurückweisen; das gehört zum Ablauf und wird eingeplant, nicht als Überraschung behandelt.

Was passiert nach dem Launch?

Betriebssystem-Updates, geänderte Store-Richtlinien und Fehlerbilder aus dem Feld erzeugen laufend Arbeit. Wer das nicht einplant, hat nach einem Jahr eine App, die auf neuen Geräten nicht mehr startet. Wir klären den Betrieb vor dem Launch, nicht danach.

Mobiler Prozess statt App-Store-Eintrag

Beschreiben Sie den Ablauf, der mobil funktionieren soll. Wir sagen Ihnen, ob dafür eine native App nötig ist oder ob es günstiger geht.