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Eine deutsche Web-Präsenz ist keine übersetzte Website

Den Text zu übersetzen ist der sichtbare Teil. Der unsichtbare ist, woraus Impressum, Datenschutzhinweis und Cookie-Einwilligung gespeist werden, welche Sprache unter welcher URL liegt und wie eine Suchmaschine das liest.

Die Pflichtseiten sind Daten, kein Text

Impressum und Datenschutzhinweis nennen eine konkrete Gesellschaft. In drei Sprachversionen kopiert müssen sie alle an dem Tag geändert werden, an dem sich die Gesellschaftsdaten ändern, und in der Praxis wird eine vergessen. Der richtige Aufbau hält diese Angaben in einer Quelle, aus der jede Sprache liest; eine Adressänderung erfolgt einmal und wirkt überall.

Cookie-Einwilligung ist ein Vertrag, keine Komponente

Die Checkbox ist einfach; schwierig ist, dass die Einwilligung im System eine Entsprechung hat. Werden Analyse- und Marketingeinwilligung nicht getrennt gehalten, schaltet die Ablehnung der einen entweder die andere mit ab oder gar nichts. Auf dieser Website sind beide getrennt und Messung läuft nur auf der tatsächlich erteilten Einwilligung; dieselbe Trennung bauen wir in Projekten.

Mehrsprachigkeit ist eine URL-Entscheidung

Liegen drei Sprachen desselben Inhalts unter einer Adresse, kann eine Suchmaschine nicht wissen, welche sie zeigen soll. Jede Sprache braucht eine eigene URL, ein eigenes Canonical und einen hreflang-Satz, der auf die anderen zeigt. Diese Website funktioniert genau so: Deutsch am präfixlosen Root, Englisch und Türkisch unter eigenen Präfixen, alles aus einer Codebasis.

Vier Zeichen, dass die deutsche Präsenz steht

  • Die Gesellschaftsdaten im Impressum kommen aus einer Quelle
  • Analyse- und Marketingeinwilligung sind getrennt erteil- und widerrufbar
  • Jede Sprache hat eine eigene URL und ein eigenes Canonical
  • Datums-, Zahlen- und Adressfelder verhalten sich wie erwartet
Deutsch ergänzen oder neu bauen?

Meist ergänzen. Ein Neubau kommt nur auf, wenn die bestehende Struktur Mehrsprachigkeit nie vorgesehen hat und jede Sprache als eigene Kopie leben würde. Zuerst prüfen wir, ob der aktuelle Aufbau drei Dinge trägt: getrennte URLs, Pflichtseiten aus einer Quelle und Formate auf Feldebene.

Wer schreibt die Texte?

Deutsche Inhalte entstehen bei uns nicht durch maschinelle Übersetzung. Der Ausgangstext kann von Ihnen kommen, die deutsche Fassung schreiben wir gemeinsam; bei technischen Produkttexten ist das meist der schnellste Weg. Der Inhalt rechtlicher Texte gehört zu Partneranwaltskanzleien, wir bauen die Infrastruktur, die sie trägt.

Sehen wir uns Ihre Website an

Schicken Sie die Adresse. Was auf der deutschen Seite fehlt, lässt sich meist im ersten Durchgang auflisten.